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gegebenen geraden Richtung nicht Alles, daß Don An⸗ tonio de Mediana die Exiſtenz des Goldthals ſo gut kennt, wie ich? Der Führer, der die Erpedition leitet, geht ſicher: ich habe in Betreff deſſen jetzt alle Gewiß⸗ heit erlangt.“
„Wohlan!“ fragte Roſenholz,„welchen Schluß ziehſt Du daraus?“
„Den, daß drei Männer nicht gegen ſechzig käm⸗ pfen können,“ antwortete Fabian.
„Höre, Kind,“ antwortete der Canadier mit eini⸗ ger Ungeduld,„dieſe Reflerionen wären am Platze ge⸗ weſen, ehe wir uns auf das Unternehmen einließen, nun aber kommen ſie zu ſpät; und warum denkſt Du heute nicht mehr, wie geſtern?“
„Weil mich geſtern die Leidenſchaft noch irre führte; weil die Reflerion an die Stelle des brennenden Eifers getreten iſt, der mich vorwärts trieb; weil ich endlich nicht mehr hoffe.... was ich geſtern noch hoffte.“
Die widerſprechenden Leidenſchaften, die ſein Herz bewegten, erlaubten Fabian nicht mehr, dem Canadier die Fluth und die Ebbe ſeines Willens deutlicher zu erklären.
„Fabian!“ ſprach der Canadier feierlich,„Du haſt eine heilige und furchtbare Pflicht zu erfüllen, und mit der Pflicht läßt ſich nicht unterhandeln; ferner, wer ſagt Dir, daß die von Don Antonio befehligte Expedi⸗ tion dieſelbe Richtung verfolgt, wie wir? Allein ſollte dieß auch der Fall ſein, ſo iſt es ja nur um ſo beſſer: dann fällt der Mörder Deiner Mutter uns in die Hände.“
„Der Führer, der die Schritte der Goldſucher len⸗ ken ſoll,“ antwortete Fabian, der, in Folge ſeines edlen Opfers, Roſenholz ſeine wahren Gefühle zu verbergen ſuchte,„kann kein Anderer, als dieſer Schlingel von Cuchillo ſein. Habe ich Ihnen nicht die Spur ſeines Pferdes gezeigt, die oft von der ſeiner übrigen Gefähr⸗ ten ganz entfernt war? Wenn ich mich nun nicht


