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und deren Veränderung, trotz Nebel und Nacht, fühl⸗ bar genug war, ſah er erfreut um ſich.
„Virgen santa!“ rief er,„werde ich noch ein⸗ mal das furchtbare Geheul hören müſſen, das meinen Schlaf ſtörte?“
„Nein, mein Junge; die Indianer ſind ferne von uns, und wir in Sicherheit. Gott ſei gelobt, daß er mir geſtattet, Alles zu retten, was mir werth und theuer iſt,— meinen Fabian, und meinen alten Gefährten in Kampf und Gefahr!“
Bei dieſen Worten entblößte der Canadier ehr⸗ furchtsvoll ſeine grau werdende Stirn, und ſtreckte Pepe und Fabian de Mediana in herzlicher Weiſe die Hand hin.
Nachdem die drei Jäger dem ſtalpirten Gambufino einige Augenblicke gegönnt, um wieder etwas zur Be⸗ ſinnung zu kommen, ſchickten ſie ſich an, ihren Weg fortzuſetzen.
„Wenn Sie nicht im Stande ſind, mit uns gleichen Schritt zu halten,“ ſagte Pepe zum Skalpirten,„ſo wollen wir eine Art Tragbahre für Sie machen. Wir haben keine Zeit zu verlieren, wenn wir dieſen Land⸗ ſtreifern entgehen wollen, die, ſo bald der Tag graut, uns ſo wüthend verfolgen werden, wie nur je Chriſten von Leuten ihrer Art verfolgt worden ſind.“
So lebhaft war der Wunſch des Gayferos, ein neues Zuſammentreffen mit den Indianern zu vermeiden, daß er faſt die Höllenſchmerzen vergaß, die er ausſtand. Er erklärte, daß er ſeinen drei Befreiern ſo geſchwind folgen würde, als ſie nur wollten, und ſchlug vor, daß man ſich alsbald auf den Weg machen ſollte.
„Vorher haben wir noch einige Vorſichtsmaßregeln zu ergreifen,“ ſprach Roſenholz;„ruhen Sie noch einige Augenblicke aus, bis wir das Floß, das uns ſo nütz⸗ lich geweſen, in Stücke geriſſen, und dem Strome über⸗ geben haben. Die Indianer dürfen durch aus keine Spur von uns finden.“
Und nun gingen die drei Gefährten ans Werk.


