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Inſel, indem ſie aufhörte, ſich nach allen Richtungen hin zu drehen, der Strömung raſcher, Durch den Cana⸗ dier im tiefſten Fahrwaſſer gehalten, hatte ſie bald eine ſchöne Strecke Weges zurückgelegt. Und nun konnten die drei Freunde ſich als geſicherter, wenn auch noch nicht als völlig geborgen und gerettet anſehen.
„Es muß nun bald Tag werden,“ ſagte Roſen⸗ holz:„wir müſſen jetzt an einem der beiden Ufer lan⸗ den, und das Weite zu gewinnen ſuchen, denn wir werden zu Fuß noch einmal ſo weit kommen, als auf dieſem Floße, das noch langſamer läuft, als ein hol⸗ ländiſcher Hucker,— was gewiß viel ſagen will.“
„Wohlan! thu' das Land an, wo es Dir beliebt, Roſenholz,“ antwortete Pepe;„von dort an folgen wir dann zu Fuße dem Laufe des Waſſers, um den India⸗ nern unſere Spur zu verbergen; nöthigen Falls tragen wir den Verwundeten auf den Armen, und dann können wir wenigſtens zwei Wegſtunden in einer Zeitſtunde zu⸗ rücklegen. Glauben Sie, Don Fabian, wir haben noch weit bis zum Goldthale?“
„Sie haben,“ antwortete Fabian,„ſo gut, wie ich, die Sonne hinter den Nebelbergen, die es ver⸗ decken, untergehen ſehen; wir können höchſtens noch einige Wegſtunden davon entfernt ſein, und ohne Zweifel erreichen wir es noch vor Tag.“
Roſenholz gab, unterſtützt von Pepe, dem Floße eine ſchiefe Richtung nach der linken Seite hin, und etwa nach Verfluß einer Viertelſtunde ſtieß das Inſel⸗ chen ſo heftig auf dem Flußufer auf, daß dadurch ein großer Riß in dem Boden entſtand. Während Pepe und Fabian den Fuß auf ein Ufer ſetzten, worauf keine Feinde mehr waren, nahm der Canadier den noch im⸗ mer unbeweglich da liegenden Gambuſino in die Arme, und legte ihn in das Gras am Ufer. Dort wachte der Verwundete auf. Beim Anblicke einer Gegend, die ſo ganz verſchieden war von derjenigen, wo er eingeſchlafen,


