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machen als ein Pfeil, wie ſehr würde ich mich alsdann beeilen, dieſen menſchlichen Biſon in die andere Welt zu expediren, damit er dort Wache ſtehe!“ antwortete der Spanier.
Bald ſahen die beiden Jäger, wie der indianiſche Krieger den Spieß, auf den er ſich ſtützte, in den Bo⸗ den ſteckte, den Körper vorneigte und ſeine beiden Hände über den Augen ründete, um den durchvringenden Blick derſelben zu concentriren.
Das Herz der Flüchtlinge ſchlug ängſtlich, und während eines Augenblicks wagten ſie nicht mehr, Athem zu holen.
Der wilde Krieger war, während er ſo, gleich einem reißenden Thiere, im Hinterhalte lag, den Körper ſtark vorbeugte, und ſein von den langen Biſonhaaren, als ſeinem Kopfſchmucke, halb verdecktes Geſicht zeigte, furcht⸗ bar und gräßlich anzuſchaueu. Ein Mann von gewöhn⸗ lichem Muthe hätte ihn nicht ohne Beben ſehen können.
Allein die drei Flüchtlinge würden dieſe furchtbare Erſcheinung nicht mehr geachtet haben, als die eines Kindes, wenn in dieſem kritiſchen Augenblicke ein Kind nicht ebenſo zu fürchten geweſen wäre, wie der Indiauer.
Bei dem dicken Nebel erleuchtete der Feuerherd, an dem die wilde Schildwache aufgeſtellt war, nur einen ſehr beſchränkten Kreis.
Plötzlich machte der Apache, nachdem er einige Au⸗ genblicke in der Stellung eines Mannes verharrt war, deſſen Auge in der Finſterniß einen fernen Gegenſtand zu unterſcheiden ſucht, in der Richtung des Waſſers ei⸗ nige Schritte und verſchwand..
Der Morgenwind trieb nur noch die menſchlichen Kopfhaare hin und her, die wimpelartig am Holze des Spießes befeſtigt waren. Letzterer war an dem Orte ſtecken geblieben, den er zuvor einnahm.
Es war ein noch angſtvollerer Augenblick, denn die Nacht ließ jetzt die Bewegungen des Indianers nicht mehr ſehen.


