Teil eines Werkes 
Band 2 (1851)
Entstehung
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ſich ſeinen Träumereien entriß,„an den Feuern, die noch links und rechts glänzen, kann man leicht ſehen, wie klein der Weg iſt, den wir ſeit einer halben Stunde zu⸗ rückgelegt haben.“

An dieſem Orte ſchien die ſchwimmende Inſel einen raſcheren Impuls zu erhalten. In einigen Secunden hatte ſie zwei der Curven beſchrieben, die ſie vorher nur innerhalb eines weit größeren Zeitraums beſchrieb, und bald zeigte ſich der Gipfel der fernen Bäume min⸗ der verworren. Die zwei Jäger wechſelten einen Blick der Unruhe.

Der Floß trieb immer nach dem Ufer hin. Eines der Feuer, das ſo eben noch im Mebel ganz ſchwach ge⸗ glänzt hatte, vergrößerte ſich nach und nach vor den Augen des ſchaudernden Roſenholz.

Das noch unbeſtimmte Licht des Feuerherd's ließ eine der indianiſchen Schildwachen ſehen; dieſelbe ſtand unter ihrem furchtbaren Kriegscoſtüme aufrecht und un⸗ beweglich da.

Eine lange Biſonmähne bedeckte das Haupt des Indianers, über welchem ein Federbüſchel, gleich dem Schmucke eines römiſchen Helms, hin und her wallte.

Der Canadier zeigte Pepe mit dem Finger den ſich auf ſeine Lanze ſtützenden Krieger. Glücklicher Weiſe war der Nebel noch zu dick, als daß der Apache, der bloß durch das Feuer ſichtbar wurde, die dunkle Maſſe der Inſel ſchon hätte bemerken können,— der Inſel, die wie ein Seevogel ſanft auf der Oberfläche des Fluſſes fortſchwamm.

Indeſſen richtete der Wilde, gleich als ob der In⸗ ſtinkt ihm ſagte, daß die Kühnheit und Geſchicklichkeit ſeiner Feinde ſeine Wachſamkeit täuſchen würden, ſein geſenktes Haupt in die Höhe, wobei er die wallende Mähne, womit es geſchmückt war, ſchüttelte.

„Sollte der Kerl Verdacht hegen?“ ſprach der Ca⸗

nadier zu Pepe.

„Ah! würde eine Büchſe kein größeres Geräuſch