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von Zeit zu Zeit konnte man die rothe Silhonette einer indianiſchen Schildwache ſehen.
Pepe konnte einèr plötzlichen Verſuchung nicht widerſtehen.
„Halt, Du Teufel der Hoͤlle!“ ſagte er halblaut; „Du wenigſtens ſollſt in Deinem Dorfe Nichts über die letzten Augenblicke des Todeskampfes eines Chriſtenmen⸗ ſchen berichten.“
Bei dieſen Worten konnte man, durch den Schilf hindurch, den Büchſenlauf des jähzornigen Spaniers in rothem Lichte erglänzen ſehen; und in demſelhen Augen⸗ blicke, in dem der Knall des abgefeuerten Gewehrs die Stille unterbrach, die ſchon ſo lange unter dem Mantel der Nacht herrſchte, ſank auch der Federbuſch eines in⸗ dianiſchen Kriegers langſam auf den Boden hin.
„Eine traurige und verſpätete Rache!“ ſprach Ro⸗ ſenholz feierlich, als er den Indianer fallen ſah.
Und gleich als ob die Apachen ſich aus den Schüſ⸗ ſen eines beſiegten Feindes Nichts machten, blieb das Ufer in ſeine düſtere Stille verſenkt, ohne daß, was doch ge⸗ wöhnlich geſchah, ein einziges Geheul die letzten Seuf⸗ zer eines Kriegers begleitete.
Die Flamme des brennenden Holzes, das jetzt nur noch in ganz geringer Entfernung von der Inſek war, und gerade auf ſie zuſchwamm, ließ die Züge des Spa⸗ niers ſehen, die durch ſeine ohnmächtige Wuth verzerrt waren.
„Demonio!“ rief er, mit dem Fuße auf den Boden ſtampfend,„ich werde um ſo ruhiger ſterben, je größer die Zahl der rothhäutigen Teufel iſt, die ich zuvor in die andere Welt befördert haben werde.“
Und während er ſeine Büchſe wieder lud, ſuchte er mit dem Auge allenthalben, auf beiden Ufern, ein Opfer, um ſeinen Ruchedurſt zu ſtillen.
Während dieſer Zeit beobachtete der Canadier ganz kalt die Feuermaſſe, die, wenn ſie näher kam, und an


