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ner konnten daher dieſe Brücke zerſtören, und wegen der Entfernung der beiden Ufer den Uebergang an dieſer Stelle unmöglich machen. In dem Augenblicke, wo Fabian im Begriffe war, die Brücke zu erreichen, zogen vier von ihren Reitern angetriebene Pferde aus Leibeskräften an den Balken, die durch Lazos mit den Sattelknöpfen verbunden waren. Endlich ſetzten ſich die Balken, unter den An⸗ ſtrengungen der Pferde, in Bewegung, trennten ſich, und ſtürzten in den Strom hinab, wobei das Waſſer hoch aufſpritzte, während die Stricke, welche die Reiter plötz⸗ lich frei machten, ßtifeit dem Impulſe der beiden un⸗ geheueren Maſſen folgten.
Fabian ſtieß einen Wuthſchrei aus. Bei dieſem Schrei wandte ſich ein Mann um: es war Don Eſtevan,— aber der durch einen unüberſchreitbaren Raum von ihm ge⸗ trennte Eſtevan. Letzterer, der ſich nun vor jeder Ver⸗ folgung geſchützt ſah, blickte Fabian höhniſch an,— Fabian, der mit ſeinen durch die Bäume zerriſſenen Klei⸗ dern, mit blutendem Geſichte, und mit durch die Wuth ganz entſtellten Zügen, ſein Pferd wie ein Raſender an⸗ ſpornte, um über den Waſſerſturz zu ſetzen. Am Rande des Abgrunds angekommen, bäumte ſich jedoch das er⸗ ſchrockene Thier heftig, und fuhr zurück.
„Feuert auf ihn!“ ſchrie Don Eſtevan,„feuert auf ihn! ſonſt vereitelt dieſer Raſende alle unſere Pläne: feuert, ſage ich Euch!“
Schon richteten ſich drei Carabiner auf Fabian, als ſich in einiger Sientt von Letzteren eine Donner⸗ ſtimme vernehmen ließ.
In demſelben Augenblicke traten zwei Individuen aus dem Dickicht hervor: es waren der Canadier und Pepe, die, da Fabian ſo oft vom Wege abgefommen war, noch rechtzeitig hatten eintreffen können.
Beim Anblicke der zwei gefürchteten Büchſen zöget ten die Banditen. Fabian nahm auf ſeinem Pferde eineß neuen Anlauf; allein das erſchrockene Pferd bäumte i S


