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konnte Don Eſtevan die ungeheuren Ebenen erreichen, die ſich bis nach Tubae ausdehnten.
Dieſe Gedanken weckten die Leidenſchaften Fabians aufs Neue; er gab daher ſeinem Pferde die Sporen, und galoppirte den Pfad entlang, deſſen Biegungen ihm noch die Feinde verbargen, die er verfolgte. Dieſes Mal fügte ſich ſein Pferd der höheren Gewalt, und es ſchwand unter ſeinen Schritten raſch der Weg, den es gehorſam verfolgte.
Schon fing das Brauſen des Waldſtroms an, den
lauten Galopp des Pferdes zu übertönen, und obgleich dieſes dahin zu fliegen ſchien, ſo trieb es doch Fabian noch mehr an. Bald ließen ſich inmitten des Brauſens der Waſſer auch menſchliche Stimmen hören. Dieſe Stimmen brachten auf ihn eine eben ſo mächtige Wir⸗ kung hervor, wie ſeine verdoppelten Schläge auf die Flanken des Thieres; noch einige Augenblicke, und er befand ſich mitten unter den Feinden, die er um jeden Preis einholen wollte. Die ungeſtümen Sprünge eines Pferdes haben die Wirkung, daß ſie die menſchlichen Leidenſchaften auf's Höchſte ſteigern; Pferd und Mann reagiren auf einan⸗ der; das Herz des Menſchen verfügt über ſtählerne Knie⸗ kehlen, das Thier aber erhebt ſich bis zum Verſtändniß der Gefühle des Menſchen. Da bei Fabian die Aufre⸗ gung des wilden Jägers ſich mit dem aufregenden Ge⸗ danken einer nahen Rache verband, ſo verſchwand die Ungleichheit der Zahl vor ſeinen Augen. Daher verur⸗ ſachte ihm auch das Schauſpiel, das ſich ihm bald dar⸗ bot, vor Aerger einen wahren Schwindel.
Wie wir bereits geſagt, ſo verband eine aus grob behauenen Baumſtämmen beſtehende Brücke die beiden ſteilen Ufer mit einander, zwiſchen denen der Salto de Agua dahinbrauste. Die beiden Enden dieſer großen Balken, deren Vereinigung ſo viel Breite darbot, daß ein Pferd dar⸗ über gehen konnte, ruhten auf dem nackten Felſen, und waren ſonſt durch Nichts feſtgehalten; einige ſtarke Män⸗
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