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wenn Ihnen an Ihren geſunden Gliedern Etwas liegt, ſo werden Sie es nicht probiren.“
„Darüber habe ich zu entſcheiden,“ antwortete Pepe, der nun ſeinerſeits herankam, um einen Fuß in den Steigbügel zu ſetzen. Kaum hatte aber das Pferd, ob⸗ wohl ihm die Augen verbunden waren, gefühlt, wie eine Hand ſich ſtark auf den Sattelknopf ſtützte, und wie ein Fuß den Steigbügel erfaßte, als ein wüthender Seiten⸗ ſprung, begleitet von Sätzen, den Crkarabinier zehn weit fortſchleuderte, und halbbetäubt zu Boden warf.
Pepe hatte noch nicht ſo viel Zeit gehabt, um einen gewaltigen Fluch zu Ende zu bringen, und Roſenholz, um ſich dem Unternehmen Fabians zu widerſetzen, als Letzterer ſich in den Sattel ſchwang, ohne den Steig⸗ bügel zu berühren.
„Bleib' da, Fabian! bleib' da!“ rief Roſenholz mit angſtvoller Stimme;„willſt Du ſo allein in ihre Hände fallen?“
Aber ſchon hatte Fabian das Taſchentuch von den Augen des Pferdes weggenommen, das, als es plötzlich wieder ſehen konnte, mit zornig bebenden Nüſtern drei ungeheure Sätze hinter einander machte, um ſich der Laſt zu entledigen, die es zum erſten Male auf ſeinem Rücken fühlte; dann aber blieb es unbeweglich ſtehen, und zitterte gleichſam vor Scham, als es ſich beherrſcht fühlte.
Roſenholz benützte dieſen Augenblick, um den als Zügel dienenden Strick zu ergreifen; allein es war ſchon zu ſpät, und ſo ſtark auch der Canadier war, ſo wußte ſich doch das Pferd durch einen anderen Satz von ihm zu befreien, worauf es erſchrocken in blindem Ungeſtüm, den keine menſchliche Macht mehr hemmen, ſondern höch⸗ ſtens noch lenken konnte, dahin raste. Der Canadier konnte dem kühnen Reiter noch einige Augenblicke fol⸗ gen; er konnte zu ſeinem Entſetzen ſehen, wie Fabian
Der Waldläufer. U. 4
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