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ſtarken Galopp an, daß es ſeinen Herrn dem Meſſer des herbeieilenden Canadiers entriß.
Es war dieß nicht die einzige Gefahr, welcher der Bandit ſich ausgeſetzt ſah.
Als er wieder zu ſeinen beiden Mitſchuldigen, Oroche und Baraja, geſtoßen war, und alle drei ſich wieder mit Don Eſtevan und Diaz vereinigt hatten, die ſie an dem angegebenen Orte erwarteten, brauchte der Spa⸗ nier Cuchillo nicht erſt zu fragen, um zu erfahren, daß Fabian noch einmal ſeinem Haſſe entronnen.
Die verlegene Miene der beiden Schlingel, ſo wie
die Todtenbläſſe des noch betäubt in ſeinem Sattel wankenden Banditen hatte Don Efſtevan Alles geſagt, was er wiſſen wollte. In ſeiner Erwartung getäuſcht, fühlte der Spanier in ſeinem Buſen anfänglich eine ſtille Wuth, die bald zum Ausbruche kam. Er trieb ſein Pferd an Cuchillo hin, und rief mit einer Donnerſtimme:
„Feiger und ungeſchickter Schlingel!“
Und in ſeiner blinden Wuth hatte er aus ſeinen Halftern eine Piſtole herausgezogen, ohne zu bedenken, daß Cuchillo allein die Gegend kannte, in der das my⸗ ſteriöſe Goldthal lag. Zum Glücke für den Banditen warf ſich Pedro Diaz plötzlich zwiſchen ihn und Don Eſtevan, deſſen Wuth ſich allmählig legte.
„Und wer ſind die Männer, die ſich bei ihm be⸗ finden?“ fragte der Spanier.
„Es ſind die zwei Tigertödter,“ antwortete Ba⸗
a.
Nun rathſchlagten Don Eſtevan und Pedro Diaz eine Weile, wobei ſie ſich von den Uebrigen entfernten, und nur leiſe ſprachen. Endlich ließen ſie die nachſte⸗ henden Worte hören, die ſo laut geſprochen wurden, daß Alle ſie hören konnten:
„Wir werden die Brücke am Salto de Agua zer⸗ ſtören,“ ſprach Diaz,„und es müßte mit dem Teufel zugehen, wenn ſie vor uns nach Tubac kämen!“


