Teil eines Werkes 
Band 2 (1851)
Entstehung
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Orte zurückging, wo er Fabian und Pepe zu finden glaubte, ließ ſich ein neuer Schuß hören, was die fürch⸗ terliche Angſt, die er bereits ausſtand, noch vermehrte.

Auch dieſes Mal war es nicht der wohlbekannte Ton des Pepe'ſchen Carabiners.

Indeſſen ließ ſich bald die Stimme des Exmique⸗ lete in der tiefen Stille hören, die auf die gefallenen Schüſſe folgte. Es lag aber inmitten der Ruhe des Waldes etwas Unruhiges in der Intonation die⸗ ſer Stimme, was abermals die Angſt des Canadiers ſteigerte.

„So kommen Sie doch um's Himmelswillen zurück, Don Fabian!“ rief der Exmiquelete.„Was nützt es, wenn man..

Ein dritter Schuß unterbrach hier ſeine Worte, und als das entfernteſte Echo den letzten verhallenden Fun wiederholt hatte, lauſchte der alte Jäger verge⸗

ens.

Es ſchien, als hätte derſelbe Schuß ſowohl die Stimme desjenigen, welcher eben geſprochen hatte, als die des jungen Menſchen, an den jene ſich gerichtet, für immer zum Schweigen gebracht. Die tiefe Stille, hatte, einen Augenblick geſtört, ſich wieder hergeſtellt, — majeſtätiſch, feierlich, ſchrecklich.

Nur der Spottvogel warf plötzlich in dieſe Stille eine ironiſche und unvollkommene Nachahmung der menſchlichen Worte hinein, gleich als ob er die letzten, aus dem Munde eines Sterbenden gekommenen Töne hätte wiederholen wollen; doch ließ er gleich darauf einen ſanften und klagenden Geſang hören, der einer Trauerhymne glich.

Während eines Augenblicks ſetzte der Canadier ſeinen eiligen Lauf fort. Dann rief er, ohne zu be⸗ denken, daß er ſich irgend einen verborgenen Feind da⸗ durch auf den Hals ziehen könne, mit einer Stimme, die im Walde furchtbar dröhnte:

„Holla, Pepe! wo biſt Du? biſt Du.„