Teil eines Werkes 
Band 2 (1851)
Entstehung
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daß der Exmiquelete ſie benützen würde, um dieſe ver⸗ worrene Enthüllung zu vervollſtändigen, da derſelbe ja vorgegeben, er wäre einem Ereigniſſe nicht fremd, das für Fabian des Dunkeln noch ſo Viel hatte.

Aber der ſpaniſche Jäger ſchwieg beharrlich. Der Anblick desjenigen, den er hatte zu einer Waiſe machen — den er hatte ſeines Vermögens und ſeines Namens berauben helfen, weckte Gewiſſensbiſſe, welche zwanzig Jahre nicht zu erſticken vermocht, wieder in ihrer gan⸗ zen Stärke. Beim Lichte des anbrechenden Tags be⸗ trachtete Pepe, ohne den Mund aufzuthun, den jungen Menſchen, den er einſt als ein Kind an dem Ufer von Flanchovi hatte ſpielen ſehen.

Der Stolz im Blicke ſeiner Mutter lebte in den Augen des Sohnes wieder auf; ſeine Haltung, ſein elegantes und männliches Geſicht erinnerten an Don Juan de Mediana, ſeinen Vater; aber eine harte und arbeitſame Jugend hatte aus Fabian einen Mann ge⸗ macht, der demjenigen, von dem er das Leben erhalten, an phyſiſcher Stärke weit überlegen war.

Pepe entſchloß ſich endlich, das Stillſchweigen zu brechen, das bittere Erinnerungen ihn beobachten ließen.

„Wenden Sie, gleich mir, das Auge nicht von dem Pfade weg, der ſich unter dieſe Bäume verliert, und drehen Sie den Kopf nicht um,“ ſprach er:„in Augen⸗ blicken der Gefahr ſprechen wir, Roſenholz und ich, ſo mit einander; und hören Sie nun meine Worte auf⸗ merkſam an.“

„Ich höre,“ antwortete Fabian, indem er that, was Pepe verlangt hatte.

„Haben Sie aus Ihrer Kindheit keine beſtimm⸗ teren Erinnerungen, als die, die Sie dem Canadier mit⸗ getheilt haben?“ fuhr der ehemalige Carabinier fort

„Vergebens habe ich meine Erinnerungen in die⸗ ſer Beziehung befragt, ſo bald ich gewußt habe, daß Marcos Arellanos nicht mein Vater ſei; und obgleich