Teil eines Werkes 
Band 2 (1851)
Entstehung
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vorangegangen war, deſſen Opfer beinahe Tiburcio in dem in der Nähe der Hacienda gelegenen Walde ge⸗ worden wäre.

Fünfundſwanzigſtes Kapitel. Die Brücke über den Waldſtrom.

Während Cuchillo in dem Dickichte, in welchem er fich niedergekauert hatte, den günſtigen Augenblick er⸗ ſpähete, um ſeinen Carabiner auf den Feind loszuſchie⸗ ßen, für deſſen Blut er von dem ſpaniſchen Edelmann bezahlt wurde, verfolgte Letzterer, kalt und energiſch, wie alle Ehrgeizigen, welche den Werth des Augenblicks kennen, und ohne ſich mit dem Drama weiter zu be⸗ ſchäftigen, welches faſt vor ſeinen Augen vor ſich ge⸗ hen ſollte, und deſſen Ausgang er als ſicher anſah⸗ unabänderlich die Ausführung ſeiner Entwürfe.

Das Wenige, was Cuchillo ihm von Diaz gefagt,

und das zurückhaltende Benehmen des Letztern gegen⸗

über den beiden andern Abenteurern, die bei dem Ban⸗

diten waren, war für Don Eſtevan, der ſeine Leute

raſch zu beurtheilen verſtand, genug geweſen, um eine ziemlich günſtige Meinung von ihm zu faſſen.

Einige Worte, die Diaz entfallen waren— Worte, die ein biederes Herz andeuteten, wenn auch das Ge⸗ wiſſen nicht zu den zarteſten gehörte, hatten in der Seele des Spaniers dieſe gute Meinung beſtätigt.

Arechiza, oder, wenn man lieber will, der Herzog von Armada verhehlte ſich nicht, daß die Abenteurer, von denen er während ſeiner Expedition umgeben ſein

—.