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Amerikanische Reisenovellen / von Gabriel Ferry. Nach dem Französischen von A. Diezmann
Entstehung
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als wandele ihn von neuem eine Ohnmacht an und er fuhr mit gebrochener Stimme fort:

Ich fuͤhle mich freilich ſehr ſchlecht, ſehr ſchlecht und wenn Sie meine Beichte anhoͤren wollen..

So fange an, mein Sohn.

Der Moͤnch kauerte ſich neben dem Kranken nieder, an dem man aͤußerlich keine Spur von Verletzung ſah. Pe⸗ rico hielt ſeinen Mund an das Ohr des Moͤnches und ich trat bei Seite, um den Lepero nicht zu unterbrechen, der alſo begann:

Zuerſt klage ich mich an, daß ich das freundliche Zu⸗ vorkommen des Herrn da mit dem ſchwaͤrzeſten Undanke vergolten habe, indem ich ihm ſo oft als möglich Geld ab⸗ nahm und doch weniger als ich wuͤnſchte.. Ich bitte ihn, daß er mir deshalb nicht zuͤrne, denn im Grunde war ich ihm ſehr zugethan.

Ich nickte zuſtimmend.

Auch klage ich mich an, daß ich dem Criminalrichter Sayoſa, als ich das letzte Mal vor ihm erſchien, die gol⸗ dene Uhr geſtohlen.

In welcher Weiſe, mein Sohn?

Der Herr Sayoſa beging die Unvorſichtigkeit in mei⸗ ner Gegenwart nach der Uhr ſehen zu wollen und ſich zu beklagen, daß er Uhr und Kette vergeſſen habe. Da dachte ich bei mir, es ſei ein gutes Geſchaͤft zu machen, wenn ich nicht gehangen wuͤrde und weil ich nicht wußte, was mir vorbehalten war, theilte ich die Sache einem Freunde mit, den man eben frei ließ. Nun muß manwiſſen, daß ein Trut⸗ hahn die bekannte ſchwache Seite des Herrn Richters war.. 24*