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man ihm vorher die eroberten Tuͤcher abgenommen hatte. Darauf verließen uns die Anweſenden, halb aus Ehrfurcht vor der Kirche und der medieiniſchen Facultat, die gleich gut vertreten waren, um von dem Schauſpiele nichts zu verſuͤumen. Der Lepero, der kein Lebenszeichen mehr gab, ſaß mehr an der Mauer als daß er lag; ſeine haͤngenden Arme und ſein leichenblaſſes Geſicht verriethen deutlich, daß wenn das Leben nicht ſchon ganz von ihm gewichen ſei, doch nur noch ein ſchwaches Fuͤnkchen davon uͤbrig ſein konnte. Wir, der Franziscaner und ich, ſahen einander verlegen an.
„Ich glaube,“ ſagte ich zu dem Moͤnch,„daß Sie ihm fuͤr jeden Fall die Abſolution geben koͤnnen.“
„Absolvo te!“ ſprach darauf Bruder Serapio, indem er mit dem Fuße den Lepero ſtieß, der endlich dieſes Zeichen der Theilnahme zu bemerken ſchien und mit halbgeſchloſſe⸗ nen Augen murmelte:„ich glaube an Gott den Vater, den Sohn und den heiligen.. Da haben mir die Spitzbuben doch meine Tuͤcher genommen. Sennor padre, ich bin ein verlorner Mann!“
„Noch nicht, mein Sohn,“ antwortete der Moͤnch; „aber vielleicht bleibt Dir nicht viel Zeit zum Beichten Deiner Suͤnden und Du wuͤrdeſt wohl thun ſie zu benutzen, damit ich Dir die Pforten des Himmels oͤffnen koͤnnte.. Ich habe keine Zeit.“
„Iſt der Stierkampf noch nicht voruͤber?“ fragte der arme Perico.„Wenn ich es recht bedenke,“ fuhr er fort, in⸗ dem er ſich befühlte,„ſteht es am Ende mit mir doch nicht ſo ſchlecht als Sie glauben..“
Als Perico mich erblickte, ſchloß er die Augen wieder,
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