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Amerikanische Reisenovellen / von Gabriel Ferry. Nach dem Französischen von A. Diezmann
Entstehung
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umherſprangen und die Lauben zerſchlugen, meinen alten Bekannten Perico zu ſehen. Ohne ihn ware doch das Feſt nicht vollſtändig geweſen. Der monte Parnasso mit ſei⸗ nen baumwollenen Tuͤchern ſtand bald allein unter dieſen Truͤmmern und wurde der alleinige Zielpunkt der Blicke und Anſtrengungen des Volkes. Alle verſuchten um die Wette hinaufzuklettern, um Tuͤcher ſich davon herunterzuho⸗ len; aber der Eifer des einen hinderte, wie das immer der Fall iſt, den des andern und der Baum ſtand da, ohne daß einer der Bewerber ihn umſpannen konnte. In demſel⸗ ben Augenblicke ertoͤnte die Trompete in der Loge des Alca⸗ den, die Thuͤr des toriloͤffnete ſich und ließ den prächtigſten Stier heraus, den die benachbarten Haciendas hatten lie⸗ fern koͤnnen. Leider(nach der Anſicht der Anweſenden, welche die Leperos im Kampfe mit einem furchtbarern Geg⸗ ner zu ſehen hofften) war der Stier ein embolado). Die, welche den Baum zu erklettern ſuchten, zeigten gleichwohl einige Zoͤgerung und blickten erſchrocken nach dem Stierſtalle hin. Der Stier, der eine Zeit lang unentſchloſſen dage⸗ ſtanden hatte, ſtürzte endlich auf den Baum zu. Einige leperos entflohen und die andern, die nun nicht mehr ge⸗ hindert waren, konnten nach einander an dem Baume hin⸗ aufklettern. Aber eine Kataſtrophe ſtand nahe bevor; der Stier, der an dem Baume angekommen war, auf wel⸗ chem die leperos hingen, ſtieß wuͤthend daran. Der Baum,

*) D. h⸗ mit einer Kugel am Ende jedes Hornes. Das iſt bei allen Stiergefechten das Thier, welches man dem Volke Preis giebt.