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Amerikanische Reisenovellen / von Gabriel Ferry. Nach dem Französischen von A. Diezmann
Entstehung
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ricaniſchen Gutſchmeckerei, eben ſo viele Kuͤchen oder Waſ⸗ ſerverkaufsläden. In den Kuͤchen gab es wie gewoͤhnlich den ausſchweifenden Lurus von namenloſen Ragouts, deren Grundlage Gewuͤrze und Schweineſchmalz iſt; in den Waſſerläden dagegen glaͤnzten unter Blumen rieſenhafte Gläͤſer voll rother, gruͤner, gelber und blauer Getränke. Das Volk in den paleos de sol berauſcht ſich an dem wider⸗ lichen Fettgeruche, waͤhrend andere Gluͤcklichere, die in dieſem improviſirten Paradieſe ſaßen, in grünen Lauben ſich an dem Fleiſche wilder Enten labten.

Das, ſagte der Franziskaner, indem er auf die vie⸗ len Leute zeigte, die an Tiſchen auf dem Kampfplatze ſaßen, das nennt man eine jamaica.

Und wie nennt man dies? fragte ich meinen Beglei⸗ ter, indem ich auf einen vier bis fuͤnf Klaftern hohen Baum zeigte, der mit allen ſeinen Aeſten und Blaͤttern mitten auf dem Kampfplatze ſtand und uͤber und uͤber mit groben bun⸗ ten Tuͤchern behangen war.

Das iſt der monte Parnasso, antwortete der Fran⸗ ziskaner.Und die Leperos werden ihn zu erſteigen ſuchen.

Als der Moͤnch mir dieſe Antwort gab, wurde das Ge⸗ ſchrei: toro! toro! von der Gallerie aus, welche die Sonne beſchien, immer laͤrmender und lauter; die Kuͤchen und Schenkbuden waren in einem Augenblicke verlaſſen und die neberreſte der gruͤnen Buden bedeckten den Boden unter dem ungeſtümen Anprall einer Schaar Leperos, die ſich an ihren Decken von den hoͤchſten Logen herabließen. Ich wunderte mich nicht, unter den Unfinnigen, welche ſchrien,