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er war ein unerſchrockener Taucher, ein trefflicher Arbeiter und dabei ein luſtiger Geſellſchafter.
„Das ging ſo ganz gut bis ein Maͤdchen mit ihrer Mut⸗ ter auf die Inſel Espiritu Santo kam. Ich ſah ſie, als ich ein Geſchaͤft auf jener Inſel mit den rescatadores abzu⸗ machen hatte und verliebte mich leidenſchaftlich in ſie. Da mir ein gewiſſer Ruf vorausging, ſo ſchien auch ſie ebenſo wenig wie ihre Mutter meine Bewerbungen und Geſchenke ungern zu ſehen. Sobald unſere Tagearbeit beendigt war und Jedermann glaubte, ich ſchlafe in meinerHutte, ſchwamm ich an die Inſel Espiritu Santo hinuͤber und kam um ein Uhr in der Nacht zuruͤck, ohne daß Jemand meine Abwe— ſenheit bemerkte.
„Es waren bereis einige Tage ſeit meiner erſten naͤcht— lichen Schwimmreiſe nach Espiritu Santo vergangen, als ich eines Morgens vor Sonnenaufgange auf dem Wege zur Fiſcherei eine der alten Frauen traf, die unſern Arbeiten beiwohnen, wie Sie geſehen haben werden. Sie bildete ſich ein oder wollte doch wenigſtens glaublich machen, ſie koͤnne die Haiſiſche bannen. Sie ſaß neben meiner Huͤtte und ſchien auf mich zu warten.
„Geſegnet ſeieſt Du, mein Sohn Joſe Juan!“ ſagte ſie als ſie mich erblickte.
„Guten Tag, Mutter,“ antwortete ich und wollte wei⸗ ter gehen; aber die Alte kam auf mich zu und ſagte:
„Hoͤre mich an, Joſe Juan, denn ich habe in Deinen Angelegenheiten mit Dir zu reden.“
„In meinen Angelegenheiten?“ fragte ich erſtaunt.
„Ja,“antwortete die Alte;„Du wirſt doch nicht leug⸗
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