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Als ſie ſich entfernt hatte, trat ein Ausdruck wilden Stolzes in das Geſicht Joſe's, das eben noch ſo ſtarr und ſinſter geweſen war.
„Ich weiß nicht,“ ſagte er,„aber ich bin niemals ge⸗ neigter zu vertraulicher Mittheilung geweſen als eben jetzt.“
Und er leerte wieder ein Glas des Mescal, dem ich die mittheilende Stimmung zuſchrieb, welche ſich Joſe Juan nicht erklaͤren konnte.
„Sie erzäͤhlten mir, daß Sie morgen wieder abreiſeten? fragte er plotzlich.
„Morgen mit Tagesanbruch.“
„So ſollen Sie meine Geſchichte erfahren,“ ſagte Joſe Juan, indem er aufſtand und mir winkte ihm zu folgen. Vor der Huͤtte draußen blickte er nach dem Himmel hinauf und ſetzte hinzu:„der Coromuel weht wie gewoͤhnlich und morgen um zehn Uhr wird die Guadalupe weit hinweg ſein.“
Dann ſetzte er ſich auf ein umgeſtürztes Boot vor der Thuͤre ſeiner Hutte und begann:
„Als die Fiſcherei im vorigen Jahre begann, traf ich üͤberall mit einem Menſchen zuſammen. Er war ein Tau⸗ cher wie ich. Er wollte auch gleich mir keinen Familien⸗ namen haben und nannte ſich Rafael. Unter dem Waſſer, am Waſchtrog, uͤberall begegneten wir einander. Das hatte
* zu guten Freunden gemacht und ich achtete ihn ſogar, weil er mit nicht gewoͤhnlicher Geſchicklichkeit tauchte. Sein Muthſtand ͤbrigens ſeiner Geſchicklichkeit nicht nach; um die Haifiſche kuͤmmerte er ſich gar nicht; er habe, ſagte er, eine gewiſſe Art ſie anzuſehen, welche ſie muthlos mache, kurz
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