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breitete ein ungleiches Licht. Die junge Frau Joſe Juans ſaß gleich uns am Erdboden, aber in der ungezwungenen Stellung der Indianerinnen und hoͤrte unſerm Geſpraͤche zu. Von der offenen Thuͤr aus ſah man das Meer ſeine leuchtenden Wellen an den Strand waͤlzen; am Himmel funkelten die Sterne, die Zeit und die Oertlichkeit waren ganz fuͤr ergreifende Jagd⸗ und Fiſchergeſchichten geeignet und ich entſchloß mich raſch.
„Ich geſtehe, Don Joſe Juan, daß wenn irgend Je⸗ mand meine Neugierde gereizt hat, ſo ſind Sie es und zwar in unbeſchreiblichem Grade.“
Joſe Juan ſah mich verwundert an.
Die beiden ſeltſamen Umſtaͤnde, in denen ich Sie zu⸗ erſt zu ſehen das Vergnuͤgen hatte, ſo wie das was man mir von Ihnen erzählt hat, rechtfertigen gewiß dieſe Neu⸗ gierde und ich hoffe, daß ich Sie damit nicht beleidige.“
„Sie meinen die tintorera, welche mich beinahe ge— packt hatte?“ fragte der Meſtize mit verächtlicher Miene, „das iſt nichts Außerordentliches, nur ein ungluͤcklicher haͤu⸗ figer Vorfall.“
„Ich gebe Ihnen Recht, aber was hatte Ihnen der arme Teufel gethan, den Sie verfolgten und zuruͤckbrachten?“
„Mir perſoͤnlich gar nichts; ich ging deshalb auch ohne grrßt Leidenſchaft zu Werke,“ antwortete Joſe Juan la⸗ chend.„Als capataz mußte ich ihn nurzwingen eine Perle von großem Werthe wieder von ſich zu geben, die er ver⸗ ſchluckt hatte und die er bei ſeinen Freunden auf Espiritu Santo in aller Gemaͤchlichkeit verdauen wollte.“
„Es war aber keine leichte Aufgabe ihn dazu zu zwingen.“


