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Amerikanische Reisenovellen / von Gabriel Ferry. Nach dem Französischen von A. Diezmann
Entstehung
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ſteilen Felſen an der Inſel Espiritu Santo bemerkte. Es war die einzige Stelle, wo eine Landung moglich zu ſein ſchien. Von dem Punkte aus, wo er ſich befand, mußte er in gerader Linie auf dieſen Zufluchtsort hinſteuern. Joſe Inan ſchien anfangs dieſe Abſicht nicht zu errathen, denn ſtatt dieſer geraden Linie zu folgen, vergroͤßerte er die Ent⸗ fernung, welche ihn von ſeinem Gegner trennte, dadurch, daß er in den Canal weiter hinausfuhr. Der Verfolgte ſah ihm mit Beſorgniß zu und verdoppelte ſeine Anſtren⸗ gung, aber er hatte wahrſcheinlich mit einer ſtarken Stroͤ⸗

mung zu kaͤmpfen, denn ſein Boot wich merklich von der

geraden Linie ab. Das Fahrzeug Joſe Juans dagegen richtete ſich, nachdem es die Spitze des Winkels erreicht hatte, den es beſchrieb, ſcheinbar leicht nach der Quere, ſo daß es die Bucht vor dem Fliehenden erreichen mußte.

Der Menſch braucht ſich nur noch ergreifen zu laſſen, ſagte der Capitain,ſtatt ſich nutzlos anzuſtrengen.

Der arme Teufel, von dem der Capitain ſprach, ru⸗ derte aus Muthloſigkeit oder Ermuͤdung wirklich nur noch fraftlos und drehete ſich von Zeit zu Zeit um, als wolle er ſehen, wie fern ſein Verfolger ihm noch ſei. In dem Au⸗ genblicke als ihm dieſer, den jeder Ruderſchlag näher brachte, zum Erreichen nahe war, ſchien er einen verzweifelten Ent⸗ ſchluß zu faſſen, legte die Ruder hin, ſtieg auf das Vorder⸗ theil des Bootes und ſah aufmerkſam auf das Waſſer.

Er iſt verruͤckt, rief der Capitain aus,oder die Furcht verwirrt ihn, wenn er ſich ins Meer ſtuͤrzen will und ſo dem beſten Taucher dieſer Kuͤſten zu entgehen hofft. Gleichwohl war dies das einzige Rettungsmittel, das