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Amerikanische Reisenovellen / von Gabriel Ferry. Nach dem Französischen von A. Diezmann
Entstehung
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allmaͤlig die Huͤtten, welche dieſe Abenteurer zeitweilig erbaut hatten und die Fahrzenge, welche in den Felſenbuch⸗ ten angebunden lagen, als zwei Boͤte, jedes mit einem Mann, von denen das eine das andere zu verfolgen ſchien, von der Inſel Cerralbo abſtießen und nach der benachbarten Inſel hinzuſteuern ſchienen. Geſchrei am Ufer verrieth, daß man am Lande lebhaften Antheil an dieſem Vorfalle nahm. Die beiden Boͤte, die an Schnelligkeit mit einander wetteiferten, ſchienen auf der Meeresfläche, die in einiger Entfernung von den Felſen ganz glatt war, hinzufliegen. Der Verfolger kam indeß offenbar dem Fliehenden unmerk⸗ lich naͤher. Unſere Mannſchaft ſah geſpannt zu; der Ca⸗ naca und der Chineſe ſtiegen in das Takelwerk hinauf, um die Wettfahrer beſſer ſehen zu können. Der Capitain ſelbſt nahm ſein Fernrohr und als er einige Minuten lang auf⸗ merkſam zugeſehen hatte, wandte er ſich zu mir und ſagte:

Er iſt verloren.

Wer? fragte ich.

Der Mann, welcher in dem Boote flieht.

Warum glauben Sie das?

Weil Joſe Juan ihn verfolgt.

Dieſer Name erklaͤrte mir nichts, ich hielt es aber nicht fur gerathen, durch meine Fragen den Capitain zu ſtoͤren, den der Ausgang der Wettfahrt ſehr zu intereſſiren ſchien. Die Goelette ſchwamm immer weiter und da die Entfer⸗ nung, welche uns von den beiden Böten trennte, immer ge⸗ ringer wurde, ſö konnte ich den Verlauf des Wettkampfes deutlicher beobachten. Der Fliehende ſchien offenbar eine kleine Bucht erreichen zu wollen, welche man unter den