meinem Koffer ſo ziemlich die ganze Ladung. Das Schiff wurde damit der Gnade und Ungnade der Winde und Wel⸗ len uͤberlaſſen.
Die Mannſchaft war nicht minder ſeltſam zuſammen⸗ geſetzt als die Ladung. Der cataloniſche Capitain, Don Ramon Pauquinos, hatte unter ſich einen franzoſiſchen Ma⸗ troſen, der von einem Wallfiſchjager entlaufen war, einen Mejikaner, welcher als erſter Lieutnant zu figuriren wagte, einen Canaca oder Indianer von den Sandwichinſeln, ei— nen Chineſen, der mit gleicher Abneigung aus der Kuͤche an das Takelwerk und umgekehrt uberging und endlichzwei junge Alpachen*) von vierzehn bis funfzehn Jahren, welche als Knaben ihren Wildniſſen entriſſen worden waren und als Schiffsjungen dienten. Der Capitain ging umher, wenn er ſich nicht mit ſeinen Leuten zankte, die er nicht im⸗ mer zum Gehorſam brachte, rauchte oder muſterte ſeine Zwiebeln und Kuͤrbiſſe. Der Franzoſe behandelte mit der Anmaßung, mit welcher ſeine Landsleute in der Fremde aufzutreten pflegen, den Capitain und ſeine Kameraden als Pariſer, d. h. als Leute, die von der Schifffahrt ſo viel als gar nichts verſtehen; er hatte ſich die Handhabung des Steners vorbehalten, bei dem er muͤßig zu ſitzen pflegte, die Nacht dem Schlafe und den Tag dem Nichtsthun wid⸗ mend. Der Mejikaner, der ſich fuͤr einen Officier hielt und faul in der Pirogue lag, klimperte fortwaͤhrend auf einer Mandoline, die er faſt nie aus der Hand legte. Er ſchien
*) Eine wilde Nation, deren weites Gebiet ſich im Nor⸗ den des Staates Sorora hinzieht.


