Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
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Dankbar nahm Juſt das kleine muͤtterliche Erbe hin. Er hatte ſeine Mutter herzlich ge⸗ liebt, er trug ihr Andenken noch in guten kind⸗ lichen Herzen. Es beſtand in einem Bett,

Tiſch und Stuhl, aus einer Bibel und einem Gebetbuch.

Am nachſien Sonntag ging Juſt, der nicht uur guter Staatsbuͤrger, der auch frommer Chriſt war, mit offnen von Dank für die Vorſehung erweichten Herzen) fröhlich zur Kirche. Der Geiſtliche trat duf. Sein Satz war:Das Gluͤck des Chriſten dem die goͤttliche Vorſehung den Weg zeigt das Gute was ihnen oder den Ihrigen wiederfahren dem Wohlthaͤtern mit glei⸗ chem Bute zu vergelten Sein Vortrag war eindringend, alle Zuhoͤrer geruͤhrt. Beſonders tief drangen die Worte des Schlußes in aller Herzen:O Chriſten, o Freunde, ſagte der watre Prediger verlaßt dieſen Tempel nicht ohne den ſchoͤnen feſten Entſchluß zur Ausübung dieſer theuern Pflicht zu faßen, zu lohnen ſo weit ihr koͤnnt, denen die Eurer oder det Eu⸗ rigen Thraͤnen trockneten! Manchen liegt viel⸗ leicht die Gelegenheit nahe, v nutzt ſis, bringt Freudeé in Euer, Freude in des Wohlthaͤters Leben. Streut ße ſorgſam aus dieſt ſchne

Saat,