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ertiges Sämmchen beſaß. Ueberdieß hatte er ſich in ſeinen arbeitsfreien Stunden, durch Le⸗ ſung dahin abzweckender Bucher ſchoͤne Kennt⸗ niſſe in der Thierarzneikunſt erworben, und da er die letzten Jahre, von dem nun beendigten Krieg, immer am nemlichen Brt geſtanden hatte, ſo war er bald von dieſer Seite in der ganzen Gegend bekannt und gebraucht, und da er faſt immer in feinen Curen gluͤcklich war, auch reich gelohnt worden; ſo kam er denn jetzt um ſeine Mutter, da er hörte ſie ſey unfähig mehr zu arbeiten, zu unterſtuͤtzen, in ſein Va⸗ terdorf zuruͤck, und fand dieſe nicht mehr. Seine Anverwandten wuͤnſchten er mochte ſuchen Meiſter zu werden, und verſprachen ihm dabei huͤlfreiche Hand zu leiſten, eine Schmiedte einſt⸗ weilen zu pachten, und ſo den Grund zu ſeinen kuͤnftigen ehrlichen Fortkommen zu legen.
In Hochenlinden war keine, aber man er⸗ fuhr daß in Steinhof taͤglich eine gepachtet wer⸗ den koͤnne. Er wurde Meiſter, gieng mit ſchoͤ⸗ nen Zeugniſſen vom Regiment, ſeinem Meiſter⸗ brief, und einem Vorſchreiben des Gerichts und der Gemeinde zu Hochenlinden nach Steinhof, und entdeckte der dortigen Gemeinde ſein Vor⸗ haben. Er bat daß ſie ihn in ihre Mitte auf⸗ nehmen möchten; alle willigten gerne ein, da
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