Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
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getroſt zu mir, aber wißt, mein Vater hat viele Geſchaͤfte, die ihn manchmal muͤrriſch ma⸗ chen, meine Mutter iſt kraͤnklich, ſeht euch nur nach mir um, gegen Mittag trefft ihr mich im⸗ mer im Hof, und hoͤrt: zu den Nachbarn Klaus und Niclas dürft ihr auch gehen, es ſind brave Maͤnner, ſie geben auch gewiß gern. Gebt mir eure Hand darauf daß ihr es thun wollt. Ge⸗ ruͤhrt gab die Alte ihre Hand hin, und ſo trennten ſie ſich.

Marie verdoppelte ihre Schritte, war in ei⸗ ner halben Stunde zu Hochenlinden, richtete ih⸗ ren Auftrag aus und kehrte ohne ſich aufzuhal⸗ ten nach Steinhof zuruͤck. Als ſie eine Stunde gegangen war fuͤhlte ſie Muͤdigkeit, Hunger und Durſt ſie uͤberwand alles, denn ſie dachte an die Worte der armen Wittwe, ach wie wird mich dieſe Semmel erquiken, und kam muͤde hungrig und durſtig nach Hauſe.

Die Wittwe hielt Wort, beſuchte Marien bisweilen, und gieng nie leer von ihr, ſie blieb mit einmal aus, und Marie erfuhr bald, ſie ſey geſtorben.

Martins Vermoͤgens⸗Umſtaͤnde litten um dieſe Zeit eine traurige Veraͤnderung. Es gab Mißwachs und er verlohr merklich. Er uͤber⸗ lies es nicht der Zeit, welche ihm vielleicht Er⸗ ſitz