Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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151 Wille geſchehe! O daß ihrer ein Weſen,

ſo einſam und elend wie ich, auserwaͤhlt iſt, ſie uͤber⸗ leben!

Während des Abends gab es einige Augenblicke, wo Mathildens Auge ſo viel Feuer zeigte, ihre Stim⸗ me ſo ſuͤß toͤnte, daß Ormsby und Madame Sydney ſich feſt mit der Hofſnung ſchmeichelten, ſie gerettet zu ſehn. Doch der Arzt hielt es fuͤr ſeine Pflicht, ſolcher thorigen, unnuͤtzen Meinung in den Weg zu treten. Auf ſein Wort verſicherte er,daß ſie kaum die Nacht durchleben werde, und auch das Kind fuͤrchte er, konne ſie nicht uͤberleben.

Mathilde vernahm zum Theil dieſe Worte. Sie vrückte das bewußtloſe Weſen an ihr Herz.Ach, ſeufzte ſie,es iſt ſelbſt von der unendlichen Barmher⸗ zigkeit zuviel gehofft, daß nicht blos meine Suͤnde mir vergeben, daß ich auch mit dieſem Engel der Unſchuld vereint werde!

O! ſprach Madame Sydney ihr Troſt zu. Erinnern Sie ſich mit Vertrauen, daß dieſelbe Quelle, aus der wir lernen, wer im Himmel eingeht, uns auch ſagt, wie uͤber einen reuigen Suͤnder die groͤßte Freude iſt!

Die ganze traurige Nacht hindurch wurde Mathil⸗ dens Leben nur durch ſteten friſchen Luftzug im Zim⸗ mer erhalten. Doch als draußen die Dunkelheit ſchwand und es allmälig tagte, ſenkte ſich der Schatten des Todes immer dichter auf ihr goſunkenes Haupt. Um⸗ ſonſt ſpielte das erquickende Licht des erſten Morgen⸗