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haͤtte! Wie konnte 3 der ganzen Erde etwas vereden, mich nur einen Augenblick von Dir, vom Einz'gen, was ich habe, loszureißen!“
„Sprich nicht ſo!— Bereue es nicht, Gelltr! Ich hoffe, daß Gutes aus dem Böſen entſprang! Au⸗ guſt— ich fuͤhle es, daß ich jetzt mehr zum Tode vereitet bin!— Nein! Erſchrick nicht! Haͤtt' ich im⸗ mer im Sonnenſchein Deiner Gegenwart gelebt, ſo manche ernſte, aber heilſame Gedanken wären für mich verloren, verſchwunden! Und dann erinnere Dich a die gute Emilie— ihr wohlverdientes Gluͤck iſt ſelbi mit meinem Tode wohlfeil erkauft!“
„Iſt denn keine Huͤle!— Ich bitte Dich—“ flehte Ormöby.„Du greifſt Deinen ſchwachen Koͤr⸗ per zu ſehr an! Solche Gefuͤhle ſind zu ſtark fuͤr —
Er hatte wahr geſprochen. Sie war gänzlich ſchopft, doch oſſenbar nicht von den freudigen Erſchüͤt⸗ terungen, die ſie zuletzt erfahren hatte. Hätte irgend
etwas ihr fliehendes Leben erhalten können, ſo waͤr'
es die Seligkeit geweſen, die ſie jetzt empfand. Aber ihr Geiſt wanderte ſchon am Rande der Ewigkeit; nur — wenig Stunden noch— dann ſollte er den un⸗ vermeidlichen Flug aufwärts nehmen.. „Gibt es denn keine völlkommne Lietr auf Erden?“ ſeufzte Madame Sydney.„Müͤſſen auch dieſe Guten ſich trennen, eben jetzt, ſie in Unſchuld leben und begangene Fehler bereuen konnen? Dech— dein
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