Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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barmherzig! Ein gebrechllih gebeugtes Herz wird er nicht verwerfen!

Gute Mathilde fiel ihr die Freundin ein, Sie ſolchen gaͤulenden Gedanken an den Tod nicht Raum. Ich weiß, Sie haben nichts zu fuͤrch⸗ ten. Sie werden den Lord ſehen und das bald!

Er iſt hier er lebt? Iſt nicht verlohren? Ich leſe es in Ihren Augen! Ormsby mein Leben! Ach Gott, laß mich leben, ihn wieder zu ſehn! ſo rief Mathilde, bis ſie, erſchoͤpft von ſolcher Anſtrengung, hnmäͤchtig hinſank.

In Ormsby's Armen kam ſie zum Bewußtſein zuruͤck. Aus ſeinen zitternden Haͤnden empſing ſie die Stärkung 2 welche ihr matter Korper verlangte. Selbſt die mitleidloſe Hand des Todes ward fuͤr ei⸗ nen Augenblick durch die erneute Kraft gehemmt, wel che die ſtaͤrkſte aller Leidenſchaften einfloͤßte. Einige

eit lang fuͤhlte ſie nichts, als die uͤberwaͤltigende Se⸗

18 gkeit des Wiederſehens.

Mein Kind unſer Kind, Ormsby, haſt Du

es geſehn? ſagte Mathilde, als Madame Sydney

es an ihre Seite legte. Das theure Weſen! rief der Lord, es kuͤſſend.

O Mathilde, welch ein Schatz wird es uns ſein.

Wie wird unſer it ihm zugleich wachſen! Unſer Ormöby ſchaſſt mir Luft p o Verlaß mich

nicht! Dih uſn 1

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ß ich Dich nie verlaſſen