Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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Mathilden— laſſen Sie mich ihr ſagen, daß ihr ar⸗ mer Auguſt noch lebt und ihr wiedergegeben iſt!— O haͤtte mich doch lieber der bodenloſe Ozean ver⸗ ſchlungen!— Es wäre beſſer fur mich geweſen! Doch — nein! es kann nicht ſein! Sie iſt ſo jung— ſo geſund! Sie wird wieder geneſen! Sprechen Sie— Nicht wahr, Sie glauben es?“

Madame Sydney druckte ſchmerzlich ſeine Hand und nur bemuͤht, eine andere Richtung ſeinen Gedan⸗ ken zu geben, die von dem unerwarteten Auftritte dieſes Morgens ganz in Unordnung gekommen waren, zeigte ſie auf das Bett im entgegengeſetzten Theile des Zimmers, wo das Kind ſchlief.

„Mein armes Kind!“ rief er.„Wie muß ich Dich auf dieſer Welt des Kummers zum erſten Male willkommen heißen! Der Himmel ſchuͤtze Dich vor dem Elend, das, ich fuͤrchte es nur zu ſehr, Dein ſiches res Erbtheil ſein wird!“

Als Madame Sydney in Mathildens Gemach treten war, fand ſie dieſe aufſitzen, von Kiſſen geſtuͤtz die Fenſter weit ofſen, die Hände wie zum Gebet ge⸗ faltet; Thraͤnen folgten eine der andern uͤber die bleichen Wangen.

„Theuerſte Freundin!“ liſpelte ſie. matt geweſen— recht matt S bald wieder ſehn, den ich li be — Sie legte die Hand at Gefuͤhl des Todes— thi mich nicht ſo an! Ich werde

„Ich bin recht verd' ich ihn

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