Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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ſtrahls um ihre blaſſen die ſich nur noch öſſ⸗

neten, dem letzten Athemzuge Raum zu machen, der mit der Luft, ſuͤß wie er, ſich noch einmal nhi⸗ ſollte. Die erſten Strahlen der aufgehenden e ſchwanden ungeſehn vor ihrem ſtarren Auge hin. Es war gegen das belebende Licht des Tages geſchloſſen fuͤr immer geſchloſſen. Die Dulderin und ihre Leiden waren nicht mehr!

Wie Ormsby aus der drüͤckenden Verzweiflung zum vo en Gefuhl des Verlaſſenſeins erwachte, ſah er, daß das hulfloſe Kind ſein ſchnelles Daſein ge⸗ endet hatte, daß er nun ſo jeder Spur auf Erden,

jedes lebenden Zeugens ſeiner ſuͤndigen Verbindung br⸗

raubt ſei.

Einige Zeit nachher ſuchte er Troſt im Kampfe füͤr die Griechen. Doch ſo thatenvoll auch manches Mal nachher ſein Leben war, das Bild der armen Mathilde, mit gebrochenem Herzen und ſchmerzlicher Reue, wie er ſie am Abend vor dem Tode geſehen hatte, der ihn allein auf der Welt ließ, wich nie von ſeiner einſamen Lagerſtatte!

(ende des zweiten und letzten Theils.)

90 re.