neit nen Un⸗ reis der gen
in ude
ame berſt hon
v⸗
wor, nich ena e 3ch muß, Neli⸗ det
ederte
159
S
„Na, ich wollte, daß er bald hier wäre und uns erklärte, warum er in Genf ſo griesgramig war.“
„Ich glaube eben nicht,“ nahm Madame Mech⸗ lin das Wort,„daß Lord Ormsby uns viel Freude machen kann. Er iſt eben nicht mein Favorit. Das ganze Leben hindurch iſt er ein Griesgram, wie ſie ihn zu nennen belieben. Einmal wollte er ſeine Reize bei einer zu wichtigen Gelegenheit geltend machen.“— Sie faßte hierbei Mathilden ins Auge.—„Wer meinen Lieben unrecht thut, iſt mein Freund nicht. Ich wuͤrde mich aͤrgern, wenn ich ihn ſaͤhe.“
Und kaum hatte ſie das Wort geſprochen, als die Thuͤre aufging. Der römiſche Bediente hatte ſich be⸗ muͤht, einen Namen herauszubringen, welcher engliſch klingen ſollte, ob er ſchon eben ſo gut der eines wil⸗ den Indianers ſein konnte. Da trat indeſſen der Ge⸗ genſtand des Geſpraͤchs ſelbſt herein.
Mathilde ging ihm entgegen, zwar wahrlich nicht mit Gleichguͤltigkeit, vielleicht nicht ohne innern Kampf, aber doch ohne Verlegenheit äußerlich zu zeigen. Die gewöhnlichen Fragen brachten die ge⸗ wöhnlichen Antworten hervor; er war Nachmittags angekommen, hatte ihre Wohnung ausgekundſchaftet,
und war hergeeilt, ihr ſeine Ehrfurcht zu bezeugen.
Jedes weitere Geſpräch zwiſchen Beiden, das ſie nur
in Verlegenheit geſetzt hätte, da alle Augen auf
den Fremden gerichtet waren, wurde von der Ma⸗


