miethen, und hierhin wanderte nun der beſte Theil von Englands Söhnen in Rom jeden Abend, ihre neue Gottheit anzubeten⸗ t n Was ſich in Rom von ausgezeichneten Männern vorfand, kam in Mathildens Zimmern zuſammen, die dadurch nicht, wie in London, vollgepfropft und ge⸗ ſtopft waren, gleich einem Walde Amerika's. Sie glichen nur einem heitern Garten, wo ſich die beſten Pflanzen jedes Klima's mit Sorgfalt geordnet und in ihrer ſchonſten Zierde zeigen⸗ n n Eine Dame war aber namentlich immer hier, die Mathilde gern entfernt geſehen hätte. Der Leſer wird ſich einer Madame Mechlin erinnern, die als Päte Geſellſchafterin des Lord Wakeſield angeführt ward, welche hauptſächlich Mathildens Vermählung mit dem Baron bewirkt hatte. Sie war, um dahin zu gelangen, in ihren Behauptungen ruͤckſichtlich des Lords Ormöby nicht ſehr ängſtlich geweſen. Neuere Umſtände hatten Mathilden aber genauer die wahre Lage der Sachen ſehen laſſen, und ſo kann man ſich denken, daß ſie ſich der Madame Mechlin fuͤr ihr Benehmen damals nicht ſehr verbunden waͤhnte. Doch ſie hatte ſie von Kindheit auf gekannt⸗ Sie konnte vielleicht auch von ihren Umſtänden gedrängt worden ſein. Alles dies beſtimmte unſere Heldin, bei ihrer unerwarteten An⸗ kunft in Rom, die Dame viel herzlicher zu bewill⸗ kommen, als ſie wohl verdient gehabt hätte. ¹) Madame Mechlin hatte die Reiſe in der Abſicht
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