Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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Freundſchaft werden gepflegt, und von ſelbſt gedeiht die Vertraulichkeit.

Mathilden war das Letztere ſehr wilkemmen Sie ſchien zur Zierde eines vertraulichen Kreiſes geſchaffen zu ſein. Seit ihrer Verheirathung hatte ſie, den Aufenthalt in Mailand und Genf abgerechnet, blos immer die Wahl zwiſchen dem Strudel Londons und der freudenleeren Langenweile des ungeſelligen Man⸗ nes daheim gehabt. Hier ſah ſie ſich von bewundern⸗ den Hausgenoſſen umringt, die eben ſo wenig von der Langenweile des Muͤßiggangs, wie von der ſtäten Unruhe wußten, in welche ſich Londons Geſellſchaft theilt. Hier fand ſie namentlich gebildete Männer, welche mit dem Grundſatz einverſtanden waren, Alles zu vermeiden, was ihnen und Andern zuwider ſein konnte, welche nur uͤber die Oberflaͤche des Lebens hin⸗ gleiteten, und uͤberall Stoff zur Unterhaltung fanden, den ihr feiner Geſchmack zu wuͤrdigen wußte.

In ſolchen Kreiſen konnte die Erſcheinung eines ſo hoch begabten Geiſtes, wie Lady Delaval, nicht gleichguͤltig betrachtet werden. Bald ward ihr Haus daher der ſichere Vereinigungspunkt eines Abendzirkels, obſchon den Englaͤndern in Rom dies eine ſchwere Probe war, denn der Baron brauchte, ſeinem Stan⸗ de Ehre zu machen, ein groͤßeres Haus, als ſich gleich auf der Piazza di Spagno, wo die meiſten Eng⸗ länder in Rom wohnen, finden ließ. Er mußte da⸗

her einen Palaſt in einem entferntern Theile der Stadt

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