Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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wer noch ſo ſehr uͤber den erkuͤnſtelten Eifer eines Pedanten zu lachen geneigt iſt, kann ſich nicht dage⸗ gegen ſchuͤtzen. Rom bleibt Rom. Die Kardinäle ſind keine Conſuln mehr; der letzte Strahl der er⸗ ſterbenden Geiſtestyrannei glüht noch auf dieſem Heerde, wo die erſten Funken der huͤrgerlichen Frei⸗ heit angezundet wurden, aber die ewige Stadt iſt es doch immer!

Und warum? Warum machen dieſe Dentnile einer alten Zeit, hier geſehn, einen Eindruck, wie er ſonſt nirgends iſt? Die ortlichen Verhältniſſe kon⸗ nen hierbei nichts thun. Ruinen ergreifen am meiſten, wenn ſie allein und abgeſondert liegen. Hier aber werden ſie vom Schmutze einer anekelnden Menge alle Tage beſudelt. Gedanken, die dadurch rege werden, ſind es eben ſo wenig. Denn genau genommen, was bewundern wir denn eigentlich hier? Das Coliſeum? Dies Rieſenwerk gebaut, blos um wilder Barbarei und thieriſcher Grauſamkeit fröhnen zu koͤnnen? Tempel, dieſe Lieblingsplaͤtze der Unwiſſenheit, des Götzendienſtes? Baͤder? geſchaffen von Männern, welche nur durch ihre geiſtige Unfaͤhigkeit, durch ihre ſittliche Verworfenheit bekannt ſind, und ſich durch Erbauung dieſer Denkmäler ihrer Ausſchweifungen un⸗ ſterblich machten?

Doch wer ſogar mathematiſch beſtimmen wollte, daß jedes von Rom erregte Gefuͤhl thorig ſei, wuͤrde nicht im Stande ſein, ſelbſt während er rechnete, ſich da⸗