Teil eines Werkes 
3. Th. (1826)
Entstehung
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mand von den zahlreichen Unannehmlichkeiten reden ſolle, welche mit großen Guͤtern unzertrennlich ſind, als boͤſe Paͤchter und ſchlechtes Wetter, Felddiebe und ungetreues Geſinde, und wie die tauſend Uebel heißen, die unſers Reichthums Erbtheil ſind und welche Reiche und Arme ungleich mehr auf eine Linie ſtellen, als man gemeiniglich zu glauben pflegt.

Wer zuerſt beinahe der neuen Erbin von Blu⸗ menpark die Aufwartung machte, war Miß Pratt. Wir muͤſſen ſchon den Leſern, welche an ihr Antheil nahmen, Nachricht geben, wo ſie ſo lange weilte, war⸗ um ſie ſo lange nichts von ſich hoͤren ließ. Auf Ko⸗ ſten ihres alten Freundes und Verbuͤndeten, Peter Wellwoods, hatte ſie ſich in einem Bade vergnuͤgt und erquickt, und war gerade wieder nach Hauſe ge⸗ kommen, um das Geruͤcht Luͤgen zu ſtrafen, daß Ger⸗ trude von ihrem Geliebten verlaſſen worden ſey, weil er ihre Herkunft entdeckt habe. Dies, hatte ſie be⸗ hauptet, ſey geradezu ſo wenig der Fall, daß ſie mit' eignen Ohren gehoͤrt habe, wie ſie ihm immer und immer wieder den Korb gab. Ihr ſey es ja längſt bekannt geweſen, wie Gertrude Lyndſay'n ihr Herz ſchenkte. Die kleine Epiſode in dem Cabinette, wo ſie Fleckchen ausſuchte, machte freilich hierbei einen kleinen Querſtrich; allein daruͤber war Miß Pratt auch gluͤcklich ins Reine gekommen, denn ſie hatte ſich uͤberredet, daß es ihr den ganzen Tag in den Ohren geſauſt habe und ſie ſo verhindert worden ſey, genau zu hoͤren, was vorging.