Teil eines Werkes 
3. Th. (1826)
Entstehung
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ich den Schatz allen zugänglich, ein Theil davon ent⸗ wendet wird. Gewoͤhnliche Dinge mag man thei⸗ lenz aber wer moͤchte den hundertſten Theil eines ſelt⸗ nen, koſtbaren Edelſteins verlieren, ohne zu fuͤhlen, daß der ganze Werth hin iſt? So geht es mir Ungluͤcklichen mit Ihrer Liebe. Sie ſind mir die ganze Welt. Tag und Nacht denke ich an Siez ich träume nur von Ihnen. Eine verlaſſene Inſel mitten im Ozean, aber Sie darauf, waͤr' mir ein Paradies. Gertrude, wenn Sie meine Gefuͤhle theilten, wie we⸗ nig wuͤrden Sie an Andere denken, um ſie beſorgt

ſeyn! Ach, Sie kennen gar nicht ja, wie ſoll ich Sie davon uͤberzeugen; Sie zweifeln? wie

weit meine Thorheit geht! Sonſt wuͤrden Sie nicht auf mich und meine Mutter ſchelten, nicht aus dem Hauſe einen Verwandten und Freund verjagen wollen, dem ich ſo viel verdanke, oder ſoll ich mein Wort brechen, das ich ihm gab, als ich ihn zu mei⸗ nem Vormunde waͤhlte?

Der Oberſt ſchwieg.

Sie werden doch nicht wollen, daß ich ſo nie⸗ drig ſey und ſo etwas thue? Solche Beweiſe von Zuneigung koͤnnen Sie doch nicht achten?

Der Oberſt fuͤhlte, daß er jetzt weit genug ge⸗ gangen ſey, daß ſein Einfluß bei der ſanften, zaͤrtlichen Gertrude noch immer viel ſtärfer ſey, als er erwartet habe. Sah er ſich doch mit allem Feuer, aller Offenheit eines jungen, hingebenden Herzens geliebt; aber

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