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„Major!“ rief dieſem Madame St. Clair in ihrem vollen befehlenden Tone zu, als es fortging, „erinnern Sie ſich, daß ich die Lady Roßville blos Ihrer Aufſicht anvertraue!— Du wirſt Dir ſchon die Muͤhe geben muͤſſen, Gertrude, dem Major alle Schoͤnheiten Deines Parks zu zeigen und ſeine Mei⸗ nung uͤber Deine Anlagen hoͤren!“
„Da, ſiehſt Du, was Du Dir aus lauter Sorge fuͤr mich uͤber den Hals gebracht haſt!“ rief des Ma⸗ jors Gattin, der dieſe Anordnung gar nicht recht war, weil es in ihre Vorrechte einzugreifen ſchien.
Die Graͤfin und der Oberſt waren uͤber die Be⸗ gleitung zu entruͤſtet, um etwas zu ſagen, und der letztere uͤberlegte ſchon im Stillen, wie man ſie los⸗ werden ſolle, ſobald ſie nicht mehr geſehen wuͤrden, waͤhrend Gertrude ſich uͤberhaupt beſann, ob ſie nur unter ſolcher Aufſicht einmal vor dem Schloſſe hin⸗ und hergehen ſolle. Doch indem ſie durch den Hof ſchritten, hoͤrten ſie die Stimme der Majorin. Sie rief laut ihren Mann zuruͤck, indem ſie voller Angſt ſelbſt herbeigeſtuͤrzt kam.
„Nein, Major,“ kreiſchte ſie,„iſt es denn mög⸗ lich, daß Du wirklich ohne Deinen Mantel fortgehen kannſt? Du weißt doch, wie heiſer Du heute fruh warſt? Ich konnte ja kaum hören, was Du ſagteſt!“
„Ach, ums Himmels willen, ſey doch ruhig, edles Weſen!“ fluͤſterte ihr der Mann ins Ohr.
„Nein, Major, das iſt unmoglich, wenn Du nicht den Mantel umthuſt!“


