Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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15 tre nous!) meiner ehelichen Gluͤckſeligkeit wuͤrde der wenige Geſchmack, den er fuͤr die neun Muſen zeigt, einigen Eintrag thun.

Wie wir nun das herrliche Concert gehabt hat⸗ ten, ſagten wir den waldigen Hoͤhlen des Ullswater⸗ Sees Lebewohl und gingen auf den Keswick, oder wie er eigentlich heißt, den Wentwater-See, der wohl eine halbe Stunde lang iſt und ganz ſpiegelhelles Waſſer hat und eine Menge Inſeln enthaͤlt. Am Ufer ſtehen auch die herrlichſten Landhäuſer und ſchneeweiße Haͤuſerchen, Kirchthuͤrme. Felder ſind da, und Doͤrfer und Ge⸗ buͤſche, daß kein Sonnenſtrahl durchzukommen ſcheint. Den beruͤhmten Waſſerfall hier wag' ich gar nicht zu beſchreiben; aber denken Sie ſich nur, wenn Sie koͤnnen, einen ſchrecklichen Waſſerfall, der gerade herunter uͤber entſetzliche Felſen und Klippen faͤllt, die ſich alle umſonſt ihm zu widerſetzen ſcheinen!

Mit Bedauern entriſſen wir uns den ländlichen Schonheiten von Derwent und machten en passant einen Abſtecher nach dem einſamern Grasmeere und Rydall, wo wir endlich an die Ufer des prächtigen Winander kamen.

Wenn Sie koͤnnen, ſo malen Sie ſich ſelbſt die fuͤrchterlichen Berge, wie ſie ihre wolkenbedeckten Haͤupter in aller Erhabenheit des Schreckens empor⸗ heben, waͤhrend eine unermeßliche Azurflaͤche die pur⸗ purnen und gelben Strahlen der untergehenden Sonne zuruckwirft, welche uͤber die ruhige gruͤne Fläche unten hinwallen, worin weiße Haͤuſerchen und ſchoͤne Villas