Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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halte ich fuͤr mein Beſtes. Der Major hat mich im⸗ mer aufgezogen, fuͤr wen ich ſie beſtimmt haͤtte. Aber

das iſt alles Spaß. Ich ſag' es Ihnen. Ich muß Ihnen aber doch etwas von meiner Reiſe ſchrei⸗

ben, ob ich mir ſchon ſelbſt gelobt habe, Ihnen erſt mein Reiſejournal zu zeigen, wenn wir wieder zuſam⸗ men kommen. Die einzelnen Umſtände muß ich dar⸗ um uͤbergehen und Sie gleich in das Land der

Seen verſetzen, wie ich's nenne. Aber wo ſoll ich Worte finden, Ihnen meine Bewunderung zu be⸗ ſchreiben!

Eines muß ich Ihnen aber doch bemerklich ma⸗ chen, damit Sie ſich nur einige Begriffe von der Freude machen koͤnnen, die wir hatten, und fuͤr welche wir der Artigkeit und Galanterie des Majors ſehr ver⸗ bunden ſind. Um uns zu uͤberraſchen ſchlug er vor, eine kleine Fahrt auf dem See zu machen, wie er's nannte. Alles war ſtill. Aber nun kam's Signal, und nun denken Sie ſich das Staunen und die Freude der Majorin Waddel, als auf einmal eine Menge Hoͤrner anſtimmten und jedes Echo rings herum rege machten und die entzuͤckende Harmonie aus allen Kluͤften rings um den See wiederhallte. Erſt machte es auf die Frau Majorin zu ſtarken Eindruck, und ſie bekam etliche Kraͤmpfe, aber durch die Zärtlichkeit des Majors und weil er ſagte, ſie ſolle ruhig ſeyn, erholte ſie ſich. Er iſt, ohne Ausnahme, der exem⸗ plariſchſte und gefaͤlligſte Ehemann, den ich je geſehen habe. Doch bekenne ich(das bleibt aber en-