Teil eines Werkes 
1. Th. (1826)
Entstehung
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Sie ging zu Herrn Lyndſay, ſtrich an ſeinem Ellenbogen an und winkte ihm, ein Bischen bei Seite zu kommen:

Na! Ich gratulire Ihnen! Die Katze iſt h'raus aus dem Sacke! Aber nehmen Sie ſich nur vor einem Jemand in Acht! Sie blinkte nach dem Oberſten hin.Er moͤchte Ihnen gar zu gern die Naſe abbeißen! Weiß es Gott, Ihr ſtillen Leute ſpielt Eure Karten beſſer, als irgend Jemand.

Mit einem freundlichen Schlag auf die Schulter wackelte ſie fort und war im nächſten Augenblicke mit Herrn Peter Wellwood und dem Grafen in vollem Whiſtſpiel.

Dies anzuordnen galt ſtets als ein Gegenſtand, der viel Ueberlegung und Muͤhe nöthig machte. Der Graf ſpielte gern und Miß Pratt nicht weniger. Seit faſt dreißig Jahren hatten ſie gelegentlich nur mit einander, aber in gänzlich verſchiedener Art, geſpielt. Miß Pratt ſpielte ſchnell, wie der Blitz; der Graf erwog jedes Blatt, als ob das Leben daran hing. Was ausgeſpielt, was noch in der Hand war, hatte Miß Pratt treulich im Gedächtniſſe. Der Graf, ein wenig verlegen, machte manchmal einen kleinen Fehler und ohne Ausnahme ward dieſer aufgeſtochen, von Miß Pratt laut bemerkt, mochte ſie mit ihm, oder gegen ihn ſpielen. Bald ſeufzte ſie, bald huſtete ſie, bald ſchuttelte ſie den Kopf, bald rief ſie: Herr Je⸗ ſus! Ja um die ganze Impertinenz derſelben zu bezeichnen, ſo ging ihre Anmaßung ſo weit, daß ſie