Teil eines Werkes 
1. Th. (1826)
Entstehung
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300 meinte aber, ſie moͤchte beinahe behaupten, daß Sie eine Abendpromenade machten, denn Sie gingen gar zu gern im Mondenſcheine, wie manche andere Leute auch es machen!

Sie lächelte pfiffig auf Herrn Lyndſay und Ger⸗ truden ward ganz heiß, denn ſie ſah auf und ihre Quaͤlerin faßte ſie ſo forſchend und feſt ins Geſicht, daß dadurch nur neue Verlegenheit entſtand. Kaum wiſſend, was ſie ſage, klagte Gertrude uͤber die Hitze im Zimmer.

Iſt es Ihnen ſo heiß, meine Schoͤne? fragte Miß Pratt und zog einen Fäͤcher aus dem Strickbeu⸗ tel.Da hier haben Sie was zu thun, Herr Eduard! Setzen Sie ſich her und fächeln Sie Miß St. Clair! Das heißt, ich will nicht etwa Kaͤlte zwiſchen Sie beide bringen! Das Letztere ſprach ſie halb leiſe, doch ſo, däß es bis zum Oberſten drang, der in einiger Entfernung Kaſſee genoß.Ich ſage aber, das Zimmer iſt nicht heiß. Es kommt Ihnen nur ſo vor, weil Sie draußen herum gelaufen ſind! Horen Sie mal, Eduard, Sie könnten der ſchonen Lady eine Vorleſung uͤber die Spaziergänge im Mondenſcheine halten!

Es iſt unerträͤglich heiß! rief Gertrude, welche die ungelegenen Aeußerungen der Miß Pratt nicht länger ertragen konnte.

Sehr heiß iſt es! ſagte auch Herr Lyndſay, nicht viel weniger verlegen.Wollen wir am Fen⸗ ſter ein kuͤhleres Luͤftchen athmen? Er fuͤhrte Ger⸗