Teil eines Werkes 
1. Th. (1826)
Entstehung
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in Entzucken geriethen: ſo mußt du ſelbſt ſolche be⸗ wundern. Sogar dieſen kalten, kahlen Erdſtrich, dieſe Steinklumpen dort, die dunkle, ſtuͤrmiſche See, wird man dir vielleicht ſagen, und du mußt beiſtimmen, ſind ſchoner, als die Lilienfelder, die klaren Gewaͤſſer von Languedoc!

Die junge St. Clair ſchwieg einige Augenblicke und ſchaute die Gegend rings umher an. Endlich ſagte ſie:Wahrhaftig, Mama, ich glaube, es iſt doch auch etwas Schönes in ſolcher Ausſicht. Frei⸗ lich kann ich kaum ſagen, worin der Zauber beſteht und warum man ihn tiefer fuͤhlen muß, als die Bil⸗ der der Schoͤnheit und Groͤße; allein es kommt mir vor, als ſey hier ſo etwas Einfaches und Majeſtäti⸗ ſches in ſolcher Waſſer- und Erdfläche. Es iſt mir, als ſchaue ich die Natur im Anfang der Scho⸗ pfung, wo blos Meer rocknes Land geſchaf⸗ fen war!

Sag lieber; nach dem Fall! erwiederte die Mutter bitter lächelnd, und zog den Mantel dichter zuſammen.Wenigſtens kommt es mir jetzt ſo vor, als ſey ich aus dem Paradieſe vertrieben, ſtatt hinein zu kommen!

Allerdings war die Gegend traurig, aber doch ge⸗ eignet, in der Phantaſie, die fuͤr alle verſchiedenen Bilder der Natur oſſen iſt, beſonders aber im Herzen eines Mäͤdchens, Empfindungen zu beleben, wo ſchon die Neuheit Reiz genug gewährte, die Bewunderung rege zu machen. Vor ihnen breitete ſich der dunkle,