Teil eines Werkes 
1. Th. (1826)
Entstehung
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bleifarbige Ocean aus. Seine duͤſiere Graͤnze wurde von herabhäͤngenden Wolken verdeckt. Mit Geſchrei flogen die Seevoͤgel nach der Kuͤſte und verkuͤndeten den kommenden Sturm. Die noch kahlen Felder wa⸗ ren von Kraͤhen ſchwarz, und das heiſere Geſchrei die⸗ ſer miſchte ſich mit dem tiefen, eintoͤnigen Brauſen der Wogen, wenn ſie dumpf rollend nach der Kuͤſte kamen und mit unnuͤtzem Geraͤnſch zerplatzten. All⸗ maͤhlig breitete ſich uͤber alle Dinge ein dicker Nebel aus. Eine unbeſchreibliche Kälte ward von jedem We⸗ ſen gefuͤhlt, das Bein und Fleiſch hatte, ſie zu em⸗ pfinden. Kurz, es kam ein Sturm aus Oſten, und an Schottlands öſtlicher Kuͤſte muß man dieſen erfah ren, kann ihn aber nicht beſchreiben.

Das iſt ja ſchrecklich! rief die Mutter und ihre Zähne klapperten, ihre Haut begann ſich zu kräu⸗ ſeln, wie es bei der ſogenannten Gänſehaut iſt.

Sie ſehen krank aus, Mama! Sie ſind ganz bleich und blau. Wahrhaftig, auch ich fuͤhle mich, wie noch nie! Mit dieſen Worten ließ Gertrude die Fenſter in die Höhe und zog den Mantel um ſich zu⸗ ſammen. Der franzoſiſche Diener außen auf dem Bocke ſah mit jammervollem Geſicht umher, als wollte er fragen: Ou'est-ce que cela? Selbſt der Poſtil⸗ lion ſchien von ſolchem Sinne ergriſſen. Er ließ die Pferde halten, zog einen ſchweren Mantel vor, knöpfte ihn bis an die Naſe zu, und indem er nun eine Miene machte, als böte er dem Wetter Trotz, fuhr er weiter.

Die Luft wurde kaͤlter unb kälter, der Nebel