Teil eines Werkes 
1. Th. (1826)
Entstehung
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Sie ward hier heftig; doch ruhiger fuhr ſie fort:

Es iſt natuͤrlich, daß du etwas von den Ver⸗ wandten wiſſen willſt, mit denen du nun in Verbin⸗ dung kommſt. Nichts iſt ja angenehmer, als eine vorläuſige Kenutniß von denen, welchen wir gefallen ſollen! Nur aus Erzählungen kenne ich die Fa⸗ milie Roßville, aber auch aus ſolchen Schilderungen kann man ſich ein ziemlich richtiges Bild von dem Charakter der Menſchen uͤberhaupt entwerfen. So ſagt daher das Geruͤcht: Lord Roßville ſey ein vorur⸗ theilsvoller, unruhiger, langweiliger, ſonſt aber es gut meinender Mann; ſeine bei ihm wohnende Schweſter, Lady Eliſabeth, ein träges, harmloſes, neugieriges al tes Weib. Es ſind Neffen, Söhne von den Schwe⸗ ſtern, da, deren einem du wahrſcheinlich beſtimmt wirſt. Man findet einen Delmour, einen ſchwachen, vollkommenen Sklaven des Parlements, Sohn des Lords Somebody Delmour und Neffen des Herzogs von Burlington; man findet ſeinen Bruder, den Ober⸗ ſten Delmour, einen Modegeck und Spieler ohne Grundſaͤtze. Noch iſt ein Herr Lindſay, eine Art von Quaker, Methodiſt, ein Finſterling; kurz, alle ſind

voller Stolz und Vorurtheil. Nichts deſto weniger

nimm dich in Acht, Vorurtheilen zu widerſprechen, ſelbſt wenn du weißt, daß es dergleichen ſind, denn die meiſten Leute halten hartnäckiger auf die ihrigen, als auf ihre andern Eigenheiten. Sollteſt du hören, daß ſie uͤber eine Ausſicht, wie dieſe, ſie zeigte auf die lange, ſchwarze Linie der ſchottiſchen Kuͤſte