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wenn es ihm gefaͤllig wäre, die Aufſicht, die Leitung von der Auferziehung der jungen Erbin haben.
Immer ergab ſich indeſſen gegen die Ausfuͤhrung dieſes Planes ein wahres oder vorgeſchuͤtztes Hinderniß, bis endlich Herr St. Clair vom Schlagfluß getroſſen und er außer Stand geſetzt wurde, ſich zu bewegen. Fuͤr alle Freuden des Lebens todt, ſiechte er mehrere Jahre lang; eines der Weſen, die mit menſchlicher Stimme und Geſtalt alle uͤbrige Kraft des Menſchen uͤberlebt haben.
Endlich rief ihn der Tod als ſein Eigenthum ab und die Wittwe verlor keine Zeit, dem Grafen das Ereigniß zu melden, um ſeinen Rath, ſeinen Schutz fuͤr ſich und ihre Tochter zu bitten. Es kam ein ſehr hoflicher Brief voller Wendungen vom Lord Roßville, der ſie und ihre Tochter anwies, unmittelbar nach dem Schloß Roßville abzureiſen und dort zu bleiben, bis er Zeit und Gelegenheit gefunden habe, die Pläne ins Reine zu bringen, welche bereits zur Bevormundung ſeiner Nichte entworfen ſeyen. Dieſe Einladung war zu vortheilhaft, um ſie ausſchlagen zu konnen, obſchon die Bedingungen, in welche ſie ſich huͤllte, weder der Mutter noch der Tochter ſehr lockend erſchienen. Mit einer halb frohen, halb traurigen Stimmung eilten ſie, die luſtigen Rebenhuͤgel und Frankreichs warme Sonne gegen Schottlands ſchwarze Berge und kalte Nebel⸗ wolken zu vertauſchen.


