dern ging hin und er blieb immer unbefriedigt, wäh⸗ rend er mit jedem Jahre ſtärker druͤckte, denn der Tod ſchien allgemach den Weg zur Nachkommenſchaft zu verſchließen. Als Herr St. Clair heirathete, war er der juͤngſte von fuͤnf Söhnen. Drei ſeiner Bruͤder waren ſeitdem bereits als Opfer von Krieg und Seu⸗ chen gefallen. Nur der jetzige Graf und er lebten noch — beide kinderlos.
Endlich, als die Hoffnung faſt ganz verſchwunden war, kuͤndigte Madame St. Clair ſelbſt an, daß ſie Hoſſnung habe, Mutter zu werden. Die Ausgewan⸗ derten beſchloſſen daher, in die Heimat zuruͤckzukehren, damit ihr Kind dort zuerſt das Licht erblicke. Doch bevor dieſer Schritt geſchah, wurde die wichtige Kunde dem Lord Roßville, ſo wie die Abſicht mitgetheilt, un⸗ mittelbar nach Schottland zu kommen, wenn er es genehm ſinde. Auch druͤckten ſie den Wunſch aus, er moͤchte ihnen ſeinen Rath und ſeine Meinung mitzu⸗ theilen die Gnade haben, da ſie ſich ganz in ihren Plänen nach ihm richten wollten.
Lord Roßville war ein Mann, der ſich gern zu Rathe ziehen ließ und jeden Plan uͤber den Haufen warf, welchen er nicht ſelbſt entworfen hatte. Herr St. Clair hatte davon geſprochen, ſich in Bordeaux, wo ſie gerade waren, einzuſchiſſen und dann zur See nach Schottland zu gehen. Lord Roßville druͤckte in ſeiner Antwort den entſchiedenen Widerwillen unter und bei den Umſtänden, in welchen Madame St. Clair war, gegen ſo einen Entwurf aus, zumal da es ſtuͤr⸗
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