Teil eines Werkes 
2. Theil (1816)
Entstehung
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Beim hohen Gott! der Graſſchaften und Gluͤck vertheilt, Sie haben Recht.

Nun aber drang der Graf auf ſeine Aöreiſe, und Amelie und ihre Mutter ſollten ihn begleiten, um ihr Geld oder die Verſicherungen daruͤber in Empfang zu nehmen, und Moritz mußte ihn begleiten, um ſeine Rechte abzutreten, und das Geſtaͤndniß ſeines Vaters, daß ſein Sohn todt, und Moritz Johanns Sohn ſey, anzuerkennen. O, rief Moritz, wie freue ich mich an mei⸗ nes theuren Vaters Herzen ſeinen Segen zu erhalten!

Sie reiſten ſpaͤt ab. Sie kamen im Dunkel an die Graͤnze von Tengenbach. An einer er⸗ leuchteten Ehrenpforte erwarteten alle Kinder des Dorfs weiß gekleidet, und alle junge Maͤd⸗ chen, mit Roſen bekraͤnzt, die Ankommenden, die ausgeſtiegen waren. Man enpfaͤngt, ſagte der BPberſt, den kuͤnftigen Herrn. Ich habe naͤmlich ſagen laſſen, daß ich heute ankaͤme.

Das iſt hart, Herr Oberſt, ſagte Amelie empfindlich.

Ja, es iſt grauſam! flaͤſterte Moritz Ame⸗ lien zu. So, o ſo wollte ich dich, meine Ame⸗ lie, empfangen. Es iſt ſehr hart. Der Pberſt antwortete nicht. Er blieb mit Ameliens Mut⸗ ter, die er fuͤhrte, ſtehen, und ſagte zu Ame⸗

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