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ihm den Schmerz einer vergeblichen Hoffnung zu erſetzen.
Mit nichten! Herr Graf, die Liebe ſtattet ihn
Er iſt ein Mann, Amelie. Es wird ihn ſchmerzen.
D Herr Oberſt, rief Amelie: wenn er ſtolzer waͤre, als ich, die von ihm laͤchelnd eine Grafſchaft nahm, wie eine Blume, wie einen Schmuck in mein Haar: waͤre er ſo mißtrauiſch, despotiſch ſtolz, nichts aus der Hand der Liebe nehmen zu wollen, als Triumphe, ſo haͤtte ich ihn, er mich nicht gekannt. Da druͤckte Mo⸗ ritz die Geliebte, die mit brennenden Wangen fuͤr den Werth ſeiner Liebe ſtritt, an ſeine Bruſt, und rief: o Amelie, ich werde dich nie ver⸗ kennen! Er ging mit ihr hinaus an den Boden⸗ ſee, und ſie ließen die Mutter mit dem Pber⸗ ſten rechnen.
Sie kamen zuruck mit ſo viel hoher Freude. Moritz war ſo unendlich entzuͤckt, daß der Pberſt ſagte: beim Himmel, ich habe nie mit ſo gutem Muthe eine Grafſchaft, den Reich⸗ thum, ſo viel verlieren ſehen, als heute.
Noch weniger, antwortete Moritz: haben Sie ſo viel von einem Manne gewinnen ſehen, als heute.
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