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ſte zitterte. D Amelie, fuhr er fort, ich weiß ja, daß du mich liebſt; aber laß dieſes Wort, daß du mich liebſt, heute das erſte Wort und der Segen ſeyn, den du uͤber dieſen Tag und uͤber unſer Leben ausſprichſt!
Sie ſah ihn wieder an, aber laͤchelnd wie der Tag. Moritz, ſagte ſie mit ſtuͤrzenden Thraͤnen: ich liebe dich ja unendlich.
Da breitete er ihr die Arme entgegen, und Amelie lag an ſeinem Herzen, und die Lip⸗ pen beruͤhrten ſich zum erſten Mal, und das Meer der Wonne bedeckte ihre Seelen.
Aber welch ein Tag, geliebter Moritz? fragte ſie dann; denn die drei Jahre waren ja nur halb voruͤber: welchen Tag meinen Sie, Moritz?
Der Altar, geliebte Amelie, in Tengen⸗ bach erwartet uns; der Segen der Kirche, ach, Amelie, der dieſes Mal gewiß nicht entweiht wird! Die Mutter, die in der Thuͤre, unge⸗ ſehen, dies hoͤrte, trat hervor, den leuchtenden Strahl dieſer unerwarteten Freude auf dem Ge⸗ ſicht, und rief: Herr Graf! Amelie! Kin⸗ der! Ich ſtehe hier erſtaunt? Ihr redet vom Altar, von dem Segen der Kirche. Ihr Vater, Herr Graf— Ihr Vater—
Da


